Häufig gestellte Fragen zur Makuladegeneration

Eine vollständige Heilung ist derzeit nicht möglich. Bei der trockenen AMD steht die Verzögerung des Verlaufs im Vordergrund. Bei der feuchten AMD kann die IVOM-Therapie das Sehvermögen stabilisieren und oft sogar verbessern – besonders, wenn früh begonnen wird.

  • Trockene Form: langsam fortschreitend, Ablagerungen (Drusen) unter der Netzhaut, später Ausdünnung der Sinneszellschicht.
  • Feuchte Form: schneller Verlauf, undichte Gefäße unter der Makula, Flüssigkeitseinlagerungen → stärker ausgeprägte Sehveränderungen.Die feuchte Form erfordert eine rasche Behandlung (IVOM).

Typische Hinweise sind:

  • Verzerrte oder wellige Linien
  • verschwommenes Sehen in der Mitte
  • fehlende Buchstaben
  • Schwierigkeiten beim Lesen
  • Farben wirken blasser


Wenn solche Veränderungen auftreten, sollte schnell eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.

Meist reicht eine Kombination aus:

  • Untersuchung des Augenhintergrunds
  • OCT (Schichtaufnahmen der Netzhaut)
  • Amsler-Gitter-Test
  • ggf. Fluoreszenzangiographie


Die Diagnostik ist schmerzfrei und liefert sehr präzise Ergebnisse.

  • Trockene AMD: je nach Stadium alle 3–12 Monate
  • Feuchte AMD: unter IVOM häufig alle 4–12 WochenDie Intervalle richten sich immer nach dem individuellen Befund und dem Verlauf.

Die IVOM ist heute die wirksamste Therapie der feuchten AMD. In den meisten Fällen lässt sich das Sehvermögen stabilisieren – und bei einem Teil der Betroffenen auch verbessern. Voraussetzung ist ein frühzeitiger Behandlungsbeginn und eine regelmäßige Kontrolle.

Nein. Dank der örtlichen Betäubung spüren die meisten Patient:innen nur ein leichtes Druckgefühl.Der Eingriff dauert wenige Sekunden und findet unter sterilen Bedingungen statt.

Die Erkrankung kann erneut aktiv werden und zu einem schnellen Sehverlust führen. Daher sollten Termine – besonders in der Anfangsphase – zuverlässig eingehalten werden. Wir informieren Sie transparent, wenn Intervalle verlängert werden können.

Für bestimmte Stadien der trockenen AMD können spezielle Mikronährstoff-Kombinationen (AREDS2-Formel) sinnvoll sein. Diese Präparate ersetzen jedoch keine Behandlung bei der feuchten AMD. Wichtig sind außerdem: Nichtrauchen, ausgewogene Ernährung und UV-Schutz.

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