Makuladegeneration
Die Makuladegeneration betrifft die Netzhautmitte und beeinträchtigt besonders das Lesen und das Erkennen feiner Details.
Durch moderne Diagnostik und zielgerichtete Therapie – vor allem IVOM – lassen sich Verlauf und Sehqualität heute gut stabilisieren.
Definition & Symptome
Was ist die Makuladegeneration?
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhautmitte – der Makula –, die für das scharfe Sehen verantwortlich ist. Sie führt zunehmend zu Schwierigkeiten beim Lesen, Erkennen von Gesichtern und beim Sehen feiner Details. In Deutschland ist etwa jede/r Vierte über 65 Jahren betroffen.
Typische Symptome
- Verzerrtes oder verschwommenes Sehen in der Mitte
- Probleme beim Lesen oder Erkennen kleiner Schrift
- Gerade Linien erscheinen wellig oder gebogen
- Farben wirken weniger intensiv
- Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern
Wichtig: Je früher die AMD erkannt wird, desto besser lässt sich der Verlauf stabilisieren oder verlangsamen.
Behandlung (IVOM)
Wirksame Therapie gegen die feuchte Makuladegeneration
IVOM – intravitreale Medikamenteneingabe
- Injektion eines Wirkstoffs direkt in den Glaskörper
- Hemmung krankhafter Gefäßneubildung
- Reduziert Schwellungen der Netzhaut
- Stabilisiert oder verbessert das Sehvermögen
Therapie in Intervallen
- Anfangs monatliche Behandlungen (Loading-Phase)
- Anschließend individuelle Verlängerung der Abstände
- Fortlaufende Kontrolle per OCT-Bildgebung
Gut zu wissen: Die IVOM ist ein schneller, schmerzfreier Routineeingriff – und heute die effektivste Therapieform bei feuchter AMD, diabetischem Maculaödem sowie Maculaödem bei Verschlüssen.
Diagnostik
Moderne Untersuchungen für eine exakte Diagnose
Um Veränderungen der Makula frühzeitig zu erkennen und optimal zu behandeln, stehen verschiedene Hightech-Verfahren zur Verfügung:
- OCT (Optische Kohärenztomografie) – hochauflösende Schichtaufnahmen der Netzhaut
- Funduskontrolle – Beurteilung von Drusen, Blutungen oder Pigmentveränderungen
- Amsler-Gitter-Test – schnelle Erkennung von Verzerrungen
- Fluoreszenzangiographie – Darstellung krankhafter Gefäße mittels Farbstoff
Präzise Diagnostik ist der Schlüssel, um rechtzeitig eine Therapie einzuleiten und den Verlauf optimal zu begleiten.
Häufig gestellte Fragen
Hier die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.
Unterschiede zwischen trockener und feuchter AMD
Die trockene AMD verläuft langsam und führt zu einer allmählichen Verschlechterung.
Die feuchte AMD entwickelt sich schneller – durch undichte Gefäße – und muss unbedingt früh behandelt werden.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die IVOM startet mit monatlichen Injektionen, danach werden die Abstände individuell verlängert.
Die Therapie zieht sich meist über mehrere Monate bis Jahre.
Was kann ich selbst tun?
Nichtrauchen, gesunde Ernährung (AREDS2), UV-Schutz und stabile Blutdruckwerte können den Verlauf positiv beeinflussen.
Regelmäßige Kontrollen sind entscheidend.
FAQ zu Alltag, Autofahren, Lebensstil & Verlauf
Viele Patient*innen können im Alltag gut zurechtkommen – je nach Stadium.
Autofahren ist möglich, solange Sehschärfe und Kontrastsehen ausreichen.
Wir beraten individuell, was im Alltag sinnvoll ist.
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